Überblick und Spielprinzip
Bionic Commando ist ein NES-Actionspiel von Capcom. Als Ladd Spencer dringt man in feindliches Gebiet ein, um Super Joe zu retten und das Albatros-Projekt zu stoppen.
Der besondere Kniff: Die Spielfigur kann nicht springen. Stattdessen nutzt du den bionischen Arm, greifst Decken und Plattformen, ziehst dich hoch und schwingst über Abgründe. Dadurch spielt es sich weniger wie ein normales Jump’n’Run und mehr wie ein taktisches Actionspiel, bei dem Timing, Position und Ausrüstung zählen.
Steuerung und Spielmechanik
Das Steuerkreuz bewegt Ladd, lässt ihn ducken, Türen betreten, den Arm ausrichten und Schwünge kontrollieren. Mit A feuerst du den bionischen Arm gerade nach vorn, nach oben oder diagonal ab. Mit B schießt du die gewählte Waffe, Start nutzt den ausgerüsteten Spezialgegenstand.
Über eine Hubschrauberkarte wählst du Kampfgebiete, neutrale Zonen und Begegnungen von oben aus. Vor Einsätzen stellst du Waffe, Schutzgegenstand, Zubehör und Kommunikator zusammen. Funkräume liefern Hinweise, öffnen Wege und zeigen gegnerische Nachrichten. Munitionssymbole erhöhen die maximale Lebensenergie. In neutralen Zonen sollte man nicht schießen, sonst werden die Wachen feindlich. Das Spiel ist für 1 Spieler ausgelegt.
Version und Besonderheiten
Spielbar ist die westliche NES-Fassung unter dem Titel Bionic Commando. Gegenüber der japanischen Famicom-Version wurden explizite Nazi-Bezüge durch fiktive Namen und Symbole ersetzt. Das Grundspiel mit Greifarm, Missionskarte und Ausrüstungssystem bleibt erhalten.
Veröffentlichung und Entwicklung
Die NES-Version erschien 1988 in Nordamerika. Entwicklung und Veröffentlichung stammen von Capcom. Die Musik wird Junko Tamiya unter dem Namen Gondamin zugeschrieben.