Überblick und Spielprinzip
Jill führt die Red Dozers auf der Jagd nach den Skullkers an, die den wertvollen Red Diamond gestohlen haben. In ihrem Drill Dozer durchbricht sie Wände, bekämpft Gegner und setzt Maschinen in Bewegung, um das Versteck der Bande zu erreichen.
Die Handlung umfasst elf Abschnitte mit Fabriken, Museen, unterirdischen Wegen und feindlichen Stützpunkten. Bereits abgeschlossene Gebiete lassen sich mit stärkeren Bohrspitzen erneut erkunden, um verborgene Wege und Schätze zu finden. Gekaufte Karten öffnen zusätzliche Spezialabschnitte.
Steuerung und Spielmechanik
Jill springt, duckt sich und führt aus der Hocke einen Bodensprint aus. L und R drehen den Bohrer in entgegengesetzte Richtungen. In jedem Abschnitt startet das Fahrzeug im ersten Gang und kann mit zwei vorübergehenden Zahnrädern bis in den dritten Gang hochschalten. Der Bohrer zerstört Blöcke, trifft Gegner, wehrt bestimmte Geschosse ab und greift in Schrauben oder Halterungen ein. Schaden senkt die Energie; nach einem Game Over kostet das Fortsetzen 50 Chips. Chips bezahlen Energie-Tanks, dauerhafte Bohrspitzen und Karten. Das Spiel ist ausschließlich für einen Spieler ausgelegt und enthält einen versteckten Modus mit nur einem Energiepunkt.
Version und Besonderheiten
Diese Fassung ist die englischsprachige nordamerikanische Game-Boy-Advance-Ausgabe mit dem Produktcode AGB-V49E-USA und der internen Revision 0. Sie besitzt keine deutsche Textfassung. Das ursprüngliche Modul enthält einen Vibrationsmotor, der bei Bohraktionen und bestimmten Ereignissen reagiert.
Veröffentlichung und Entwicklung
Game Freak entwickelte Drill Dozer, Nintendo veröffentlichte die nordamerikanische Fassung 2006 für den Game Boy Advance. In Japan erschien das Spiel bereits 2005 unter dem Titel Screw Breaker: Gōshin Dorirurero. Eine reguläre europäische GBA-Veröffentlichung gab es nicht; in Deutschland wurde es später über die Virtual Console der Wii U angeboten.